Umzug nach Guintzet
Umzug nach Guintzet
13. Juli 1921
Im Dezember 1920 berichteten die Zeitungen, dass „der Grosse Rat in seiner letzten Sitzung die Verlegung des Instituts für Taubstumme von Gruyères nach Freiburg sowie den Kredit in Höhe von 200’000 Franken bewilligt hat, der für den Kauf des Gebäudes am Guintzet erforderlich ist, in dem dieses so wohltätige Werk untergebracht werden soll.“
So fuhr am 13. Juli 1921 ein riesiger Lastwagen mit der Aufschrift „Département des ponts et chaussées, Fribourg“ durch die Stadt Gruyères und hielt vor der Einrichtung. Der Fahrer stieg aus und stellte sich den Schwestern vor mit den Worten: „Wir sind hier, um die Taubstummen umzusiedeln.“
Am 12. Oktober beginnen 72 Schüler, darunter 10 aus der deutschsprachigen Klasse, das neue Schuljahr in ihren neuen Räumlichkeiten.
Im Jahr 1942 wurden die Sprachtherapieklassen (französischsprachige und deutschsprachige) der Einrichtung von der Schweizerischen Gesellschaft für Logopädie anerkannt.
Im Jahr 1960 trat die eidgenössische Invalidenversicherung in Kraft, und das Institut wurde als Zentrum für Hör- und Sprachrehabilitation anerkannt.
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